- Information
- 26 August 2013
Ein wichtiges Projekt für Mettenhof back to schoolDieses Projekt gibt es seit dem 15.04.2012 und gehört zum Jugendbüro Mettenhof. Gefördert wird es aus Mitteln der Bundessozialarbeit. Es handelt sich hierbei um eine Kooperation mit der Leif-Eriksson-Gemeinschaftsschule und der Max-Tau-Schule. Das Projekt befasst sich mit Schülern, die die Schule verweigern. Dies kann viele Gründe haben. In den meisten Fällen geht es um Schwierigkeiten mit Mitschülern, mit Lehrern oder im Elternhaus. |
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Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen ab der 5. Klasse. Weil Eltern mit dieser Situation oft überfordert sind, ist es gerade wichtig und gut, dass es dieses Projekt gibt. Die Sozialpädagoginnen Maike Pfingsten und Sabrina Laucht begleiten die Kinder und Jugendlichen auf ihrem teils schwierigen Weg zurück in den Schulalltag. Selbstverständlich werden die Eltern mit einbezogen.
Oft bleiben die betroffenen Kinder und Jugendlichen aus nichtigen Anlässen unnötig lange zu Haus, kommen öfters zu spät, fehlen unentschuldigt in der Schule oder beteiligen sich nicht am Unterricht.
Maike Pfingsten und Sabrina Laucht werden sich den betroffenen Jugendlichen mit großem Einfühlungsvermögen nähern und je nach Situation individuelle Angebote machen. Ziel ist, eine vertrauensvolle Beziehung herzustellen. Dabei arbeiten die Pädagoginnen auch aufsuchend d.h. sie kommen auf Wunsch nach Hause oder suchen die Jugendlichen an ihren Freizeitorten im Stadtteil auf. Der erhobene Zeigefinger oder ermahnende Worte sind dabei tabu; es geht vielmehr darum, mit den Jugendlichen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. |
Das Projekt „back to school“ ist insgesamt für zwei Jahre angelegt. Wenn es endet, werden sich die Akteure, wie Schule, Sozialpädagogen, Jugendbüro usw. treffen und die Erfahrungswerte austauschen und diskutieren. |